Der britische "Guardian" fand heraus: "Zeitgleich mit jedem ökonomischen Tiefschlag feierte die australische Hardrock-Band AC/DC ihre größten Erfolge."Die Tagesschau macht daraus einen Gag. Aber ist die Lage nicht ernst? Ist etwa nicht AC/DC für die Finanzkrise verantwortlich sondern z.B. der Irak-Krieg oder andere Verbrechen? Auszug aus Hells Bells: "I'll give you black sensations up and down your spine. If you're into evil you're a friend of mine. See my white light flashing as I split the night. 'Cause if good's on the left, then I'm stickin' to the right." Klingt wie eine Beschreibung der Bombardierung Bagdads. AC/DC stellen sich deutlich auf die Seite des "Bösen". Sie haben sich meiner Meinung nach aber einfach eine Nische gesucht (und gefunden). Auch in der Musik muss es einen Gegenpol zum "Guten" und "Heiligen" geben. Die Welt ist nicht nur gut, sie ist manchmal auch böse und wenn man das ausser Acht lässt, bricht das Böse irgendwann über einen herein. Insofern danke ich AC/DC für ihren musikalischen Gegenpol zum Mainstream-Pop-Tralala. Denn die Kunst offenbart ja das kollektive Unterbewusste, nicht wahr? "Unsere Gesellschaft wird von Verrückten geführt, für verrückte Ziele. Ich glaube wir werden von Wahnsinnigen gelenkt, zu einem wahnsinnigen Ende, und ich glaube ich werde als Wahnsinniger eingesperrt, weil ich das sage. Das ist das wahnsinnige daran." John Lennon. Hier gefunden. Aber nicht verzweifeln, es gibt immer wieder Hoffnungsschimmer!
Heise berichtet. Future Zone weiss noch mehr, nämlich dass Microsoft Chinas Bildschirme schwarz färbt. "Ein chinesischer Anwalt sagte, dass Microsoft einen Schritt zu weit gegangen sein könnte. Beim Verdacht auf unrechtmäßig genutzte Software solle der Fall vor Gericht geklärt werden. "Es ist Sache der offiziellen Behörden festzustellen, ob Software rechtmäßig genutzt wird oder nicht." Dass Microsoft allerdings unautorisiert die Systeme der Nutzer untersucht und Pop-ups verschickt, gehe zu weit." Lustig finde ich auch, dass Heise schreibt, Microsoft würde auf _Aufklärung_ setzen. Die sieht nämlich so aus, dass in Brasilien, welches den ooxml Standard von Microsoft abgelehnt hatte, immerhin ein Blog betrieben wird(!) – während in der Türkei, in welcher laut Amnesty International Bericht 2007"Zweifel an der Fairness vieler Gerichtsverfahren" bestand, Trainings über Cybercrime für das Justizministerium angeboten werden sollen. Ein Fall für den Worst Lobbying Award?
(Deutschland kommt übrigens auch nicht ganz so gut weg im Amnesty-Bericht, aber das ist ein anders Thema…)
Unter dieser Überschrift werde ich ab jetzt Veranstaltungs-Hinweise parken, hauptsächlich natürlich aus Hamburg. Ich fange an mit regelmäßigen Veranstaltungen, auf denen ihr auch mich in der Regel finden könnt: Offene Musiksession im Centro Sociale, Speakers Corner im Fools Garden, Piratenpartei-Stammtisch in der Grete. [weiter]
Welche Plattform eignet sich für Musiker? Um MySpace kommt momentan keiner herum, wenn man die Marketing-Möglichkeiten des Webs ausnutzen möchte. Aber Myspace ist im Grunde nur ein verkleinertes Abbild des gesamten "Web 2.0″. Denn die Möglichkeiten, die Myspace bietet (Blog führen, Freunde adden, Songs oder Fotos zum Download anbieten, etc.) bietet auch z.B. ein Wordpress-Blog. Als Musiker wird man also in der Regel mehrere Profile führen: eine eigene Internetseite sowie Präsenz auf den "social music" Plattformen, die man für sinnvoll erachtet. Ich stelle 3 weitere davon vor: [weiter]
Ein großartiges Album. Komplett unter CC-Lizenz bei Archive.org runterzuladen. Für die Fans der etwas härteren Klänge ein absolutes Muß. Mir kamen Assoziationen zu NOFX in ihren Anfangszeiten, oder zum ersten Album der Lemonheads, wie auch zu Klassikern wie den Sex Pistols. Aber nicht nur Punk(rock) ist rauszuhören, auch andere Einflüsse, z.B. aus Hardrock oder Grunge sind dabei. "Lost In Dark Days" wurde bei dem spanischen Non-Profit-Netzlabel Trastienda veröffentlicht, welches mir schon vor 2 Jahren positiv auffiel. (Via) Furiously Indie The River
Welche Ehre, das erste ausführliche Interview mit mir im Netz, und zwar auf Gulli.com. Eigentlich will ich mich in der Piratenpartei im kommenden Wahlkampf eher im Hintergrund engagieren, prompt kriege ich eine Interviewanfrage (von dem da). Es kommt doch immer anders als man denkt… "Chef der deutschen PIRATEN" ist außerdem zwar schmeichelhaft, aber falsch. Ich bin politischer Geschäftsführer. Das klingt zwar auch schwer nach Chef, aber da gibt es noch einen Vorsitzenden und einen stellvertretenden Vorsitzenden und so…
Ich habe im Sommer komplett die Brisanz dieser Nachricht übersehen. Dieselben Maßnahmen, die die Lobbyisten der Medienindustrie schon über Telecom-Paket oder die WIPO einbringen wollten, sollen hier über ein zwischen USA und EU im Geheimen ausgehandeltes Abkommen eingeführt werden. Im Mai tauchte dazu ein Diskussionspapier auf Wikileaks.org auf, welches das Netzwerk freies Wissen netterweise übersetzt hat. Ich habe mal ein paar Forderungen rauskopiert: [weiter]
Es gibt mich noch. Warum habe ich nichts mehr geschrieben die letzten Wochen? Das sind verschiedene Gründe, die will ich jetzt gar nicht aufzählen. Ich hoffe, jetzt komme ich wieder öfter zum bloggen, obwohl nach wie vor viel zu tun sein wird, da ich leider auch ziemlich pleite bin und daher erst mal ein wenig Geld verdienen muss. Deswegen auch noch ein wenig Eigenwerbung: Meinen Internetauftritt www.bernhardschillo.de habe ich gerade leicht überarbeitet, mit grafiker.bernhardschillo.de kommt man direkt zu meinem Grafikdesign-Portfolio. Am Wochenende geht's allerdings erst mal zum Bundesparteitag der Piraten. Ach ja, und einen neuen (alten) Song von mir gibt's auch online (mit dem Mp3-Player aufgenommene Akustik-Version): Der Kleinstadt Blues (Mp3).