These zur Kulturflatrate-Debatte

Januar 27th, 2010

Eine These zur Kulturflatrate-Debatte: Die Musikindustrie ist nur scheinbar gegen die Kulturflatrate. Sie versuchen jetzt noch so lange es geht, auf anderem Wege das Geld aus den Leuten herauszupressen. Irgendwann in naher bis mittelfristiger Zukunft wird das vielleicht nicht mehr möglich sein. Dann wird eine Kulturflatrate für sie besser sein als nichts. Das wissen sie. Trotzdem tun sie so, als wären sie gegen die Kulturflatrate und veröffentlichen Positionspapiere dagegen. Erstens können sie so noch so lange wie möglich an Abmahnungen etc. verdienen. Zweitens bekommt die Kulturflatrate so den Anschein, als wäre sie aus dem "Underground" entstanden und ein paar nützliche Idioten aus Parteien, NGOs etc. werden sie sogar noch promoten. Wenn sie offen dafür plädieren würden, würde die Kulturflatrate doch keiner mehr wollen – da wären sie ja schön blöd.

Was meint Ihr – klingt das logisch?

Entry Filed under: Musik

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1 Comment Add your own

  • 1. torsten  |  Januar 30th, 2010 at 14:04

    Klingt interessant. Falls die Kulturflatrate kommt, wird die Musikindustrie sicher anfangen so zu tun, als ob die Kulturflatrate ihre Idee gewesen wäre.
    Mensch Musikpirat, vielleicht wirst Du ja dann zu EMI als strategischer Berater gerufen ;) (Falls es EMI dann noch gibt)

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