Anhörung zum Urheberrecht im Bundestag
Januar 31st, 2007
Da im Vorfeld Netzpolitik und Spreeblick darüber berichtet hatten, hatte ich gehofft, von denen auch was zum Ergebnis der Veranstaltung zu erfahren. Im Nachhinein habe ich aber nur bei Heise einen Bericht gefunden. Dieser Kommentar zum Artikel ist eine sehr lesenswerte Ergänzung dazu. Wem das alles zu kompliziert ist, der findet in diesem Kommentar eine vereinfachte Beschreibung des Ganzen. Nachtrag: Hier noch ein Blog-Bericht eines "Laien", der sich die Anhörung angehört hat. bs
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1. mag | Januar 31st, 2007 at 22:18
Das Ergebnis der Veranstaltung wurde ja von der Vorsitzenden bereits am Anfang erwähnt. Die Anhörung diente nur dazu, die MÖGLICHKEITEN einer Änderung der Gesetzeslage auszuloten. Im Endeffekt werden und können die sich (meiner laienhaften Meinung nach) gegenseitig aufhebenden Wortbeiträge der Experten nur dazu führen, dass alles beim alten bleibt. Schade eigentlich, denn es war wirklich eine interessante Sache.
2. Musikdieb | Januar 31st, 2007 at 22:58
Ja, mir scheint auch, dass sich da zu wenig tut.
Bei so einer Veranstaltungen hätten meiner Meinung nach außerdem auch grundsätzlichere Kritikpunkte oder Änderungsvorschläge diskutiert werden können. Was ist zum Beispiel mit dem Thema, wie freie Lizenzen und Gema zusammenpassen – wegen dem "Exclusiv"-Anspruch der Gema? Oder mal den Verteilungsschlüssel der Gema hinterfragen? Was ist mit der grundsätzlichen Frage, ob es im Netz mehr in Richtung Pauschalvergütung geht, wobei die Verwertungsgesellschaften eine große Rolle spielen würden? Grundsätzlich bin ich ja der Meinung, im digitalen Zeitalter sollte der Anspruch auf "geistiges Eigentum" neu überdacht und relativiert werden, aber eine Pauschalvergütung für Filesharing wäre kurz- bis mittelfristig vielleicht eine Möglichkeit, einen breiten Zugang zu Wissen und Kultur sicherzustellen…
3. mag | Februar 1st, 2007 at 11:22
Es fehlte ja nicht an interessanten Fragen. Thema "Pauschalvergütung im Netz" (kam von Die Linke – Fraktion) und "Verteilungsschlüssel der GEMA" wurden ja gebracht. Lediglich die Diskussionen als Konsequenz daraus haben gefehlt, denn es fehlte eine kritische Gegenstimme. Und den Abgeordneten anscheinend die Zeit.
4. Musikdieb | Februar 1st, 2007 at 11:25
Ach so, alles klar! Gut, mit jemandem zu reden, der dabei war. Aus dem Heise-Artikel konnte ich nicht entnehmen, dass über die Themen überhaupt gesprochen wurde.
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